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Willkommen

unser Helferkreis Asyl möchte Flüchtlinge, die in unsere Gemeinde kommen, unterstützen.

Dazu begleiten wir sie z.B. auf Behörden und bei Arztbesuchen, beim Einkaufen oder bei der Kontaktaufnahme zu den örtlichen Vereinen.

Wir organisieren Sprachkurse, helfen bei der Arbeitssuche, vermitteln Sachspenden, ...

Wir sind der Überzeugung, dass sowohl die Flüchtlinge als auch unsere Gemeinde davon profitieren, wenn wir dabei helfen können, möglichst frühzeitig ein harmonisches Miteinander aufzubauen. Dabei sind wir auf die Unterstützung der Flüchtlinge, der Einwohner, der Gemeindeverwaltung, der Kirchengemeinden, der örtlichen Vereine, usw. angewiesen. Nur gemeinsam können wir diese vielfältigen, interessanten und wichtigen Aufgaben erfüllen.

Inzwischen haben wir festgestellt, dass folgende Faktoren die Integration der Flüchtlinge in unserer Gemeinde positiv beeinflussen:

  • Platz
    im Wohncontainer, um den Wohncontainer herum, Mobilität durch Fahrräder etc.
  • Positive persönliche Beziehungen
    beginnend unmittelbar bei der Ankunft
  • Positive persönliche Perspektive      
    Anerkennung als Flüchtling, Kurse, sinnvolle Tätigkeiten, Familiennachzug, eigene Wohnung, ...

Eine Übersicht über Helferkreise in Baden-Württemberg finden sie hier. Bitte beachten sie dazu die Hinweise in unserem Impressum.

Blog

Unser Blog enthält Einträge zu zeitlichen Ereignissen in unserem Helferkreis.
Wer wissen möchte was wann passierte oder passieren wird, ist hier genau richtig.

Zeitlose Themen und Hilfestellungen finden Sie eher als Wiki-Artikel im linken Menü.

Die letzten 10 Blog Einträge

Alle bisherigen Blog-Einträge können Sie über folgenden Link erreichen: Blog 

Dabei sein ist alles, auch beim Seilziehen gegen bärenstarke Feuerwehrmänner!

Lagebesprechung 

letzte Anweisungen

gleich wird´s ernst
   
 

die Fan-Gemeinde   

   zwar verloren, doch gefeiert wird trotzdem! 

Mochenwangen bietet doch ganz schön viel Abwechslung

Tolle Elfmeterschützen!

Sonntagsspaß im Felsenbädle

 

 

 

Endlich Arbeit

Seit gut vier Wochen arbeiten zwei unserer jungen Syrer in einem holzverarbeitenden Betrieb in Mochenwangen. Sie sind hoch motiviert. Dass der Chef mit ihnen zufrieden ist, ist ihnen ganz besonders wichtig.       

Die Pause gehört auch dazu!

 

Für andere ist es hingegen gar nicht leicht Arbeit zu finden. Obwohl inzwischen viele einen tollen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben vorlegen können, sind die Rückmeldungen auf eine Bewerbung mehr als spärlich. Woran es liegt?

Im Winter laufen die ersten Integrationskurse aus, dann zeigt sich zum einen, wer fleißig war und Deutsch gelernt hat, zum andern, wer sich schon Gedanken gemacht hat, in welche Richtung sein Leben hier in Deutschland gehen soll: welche Art der Arbeit ihm Spaß machen würde und was davon realistisch umsetzbar ist.

Noch ist Zeit bis dahin, doch man spürt, dass viele nach einem Jahr ohne Arbeit sehr gern wieder arbeiten würden. Vor allem sind es die, die auch in Syrien jede Art von Arbeit angenommen haben und es sehr bedauern, dass das bei uns so gar nicht geht!

 

Einladung zum Essen

Mit einem leckeren syrischen Essen wollte uns eine Gruppe syrischer Asybewerber aus dem Container Danke sagen für unsere vielfältige Unterstützung.

Es war eine Premiere, dass das Essen im WoMo stattfand, wo es auch zubereitet worden war.

 

Und auch dass Pfarrer Pappelau an diesem Abend dabei war, war eine Besonderheit. 

Es war ein Festessen in lockerer Atmosphäre bei interessanten Gesprächen.

 

Durch das Angebot des Deutschen Samariter Bundes hatte ich die Möglichkeit mit den Kindern einen tollen Tag im Freizeitpark „Traumland Bärenhöhle“ zu verbringen.

Ghamgin und Ismail haben mich dabei begleitet. Am Morgen ging es los und nach einer guten Stunde kamen wir auf dem Parkplatz bei der Bärenhöhle an. Dort wurden wir, sowie weitere Kinder aus andern Landkreisen, von Mitarbeitern des Samariter Bundes empfangen. Die Kinder erhielten Warnwesten, damit sie im Park gut zu finden sind. Das Gelände ist zwar überschaubar, doch bei der Menge der Kinder war dies eine gute Hilfe.

 

Für einen kleinen Mittagssnack wurde ebenfalls gesorgt. Die Kinder erhielten jeweils eine Portion Pommes und ein Getränk. Wir Betreuer natürlich auch.

Über einen Märchenwald, in dem viele der bekanntesten Märchen dargestellt wurden, kamen wir zu den Fahrattraktionen. Diese waren für die Kinder eine besondere Freude. Ob Riesentrampolin, Raupenachterbahn oder Baumstammwasserfahrt, die Kinder nahmen alles mit Begeisterung auf.

Ghamgin und Ismail erwiesen sich nicht nur für uns aber auch für andere Kinder als große Hilfe. Sie hatten wie immer eine erfrischende und liebenswürdige Art mit Aya, Joudi, Roudi, Imad und Mohammad oder aber auch mit anderen Flüchtlingskindern umzugehen. Wie die Kleinen, so hatten auch wir Großen unsern Spaß mit den Fahrattraktionen. Ghamgin ließ sich nicht zweimal bitten, die Attraktionen selbst zu testen und war bestrebt Ismail und mich mitzuziehen, was ihm meistens auch gelang.

Abschießend wurde von allen Kindern am Ende des Aufenthalts ein Foto gemacht.

Jedes Kind erhielt ein kleines Präsent und dann fuhren wir wieder nach Hause. Einige Kinder schliefen bei der Rückfahrt zufrieden in ihrem Sitz andere plauderten und sangen fröhlich, so dass die Fahrt schnell zu Ende ging.

Zufrieden und glücklich wurden die Kinder bereits zu Hause erwartet, und ich glaube sie hatten so einiges zu erzählen.

Auch wir Erwachsenen hatten einen erfüllten Tag.

Es grüßt alle

Désirée

 

Wochenend-Ereignisse

Freitagabend > WoMo-Abend: Es waren viele große und kleine Besucher da. Bei warmen, fast sommerlichen Temperaturen wurde Basketball, Federball oder einfach nur Ball gespielt. Vor allem die Kinder hatten großen Spaß und keinerlei Sprachprobleme.

Das Highlight an diesem Abend war aber die anschließende Discomusik. Man muss es gesehen haben, um es sich vorstellen zu können, wie glücklich und ausgelassen, losgelöst von ihren Problemen die syrischen Flüchtlinge sich der Musik und dem Tanzen hingeben. Sie tauchen für wenige Stunden ein in ein unbeschwertes Dasein.

Samstag > herrliches Fußballwetter. Wie so oft verbrachten die jungen Asylbewerber aus dem Container den Nachmittag auf dem Sportplatz beim Kicken. Am Spätnachmittag dann plötzlich ein Anruf: bitte schnell kommen, Mohamad hat sich den Arm verletzt, er braucht Hilfe. Tilly nimmt sich seiner an, legt einen provisorischen Notverband und fährt mit ihm ins Krankenhaus. Wie gut und beruhigend, dass sie immer gleich zur Stelle ist. Ergebnis: ein angewinkelt eingegipster Arm für drei bis vier Wochen. Mohamad trägt sein Los tapfer. Schwierig wird´s mit passenden Klamotten.

Fast zeitgleich kamen Lena und Merle in feschen Dirndln zum Container, um vier syrische und zwei irakische Flüchtlinge zu einem zünftigen Zeltfest-Event nach Münchenreute abzuholen. Weil der Platz in Lenas Auto nicht reichte, fahre ich auch. Auf dem Weg wollten sie wissen, ob alle Frauen auf dem Fest Dirndl tragen und was die Männer wohl anhaben. Von Lederhosen und Hosenträgern haben sie schon gehört, das Wort zu übersetzen ist allerdings unmöglich.

Sonntag > Tarhibfest auf dem Areal des Hoftheaters. Was auch immer sich hinter diesem Namen verbirgt, es war eine schöne Idee der Veranstalter ein spontanes Frühlingsfest für die Flüchtlinge aller Nationalitäten zu organisieren. Das Wetter war herrlich, die Atmosphäre toll, die Vorstellung von Markus Zink zauberhaft und wieder war es Tilly, die mit zwei Syrern dahin geradelt ist.

Nachdem die Familie von Maher gekommen ist, sind in unserer Gemeinde zur Zeit 63 Flüchtlinge untergebracht:

  • im Container sind es zur Zeit 20 Einzelpersonen (15 Syrer, 5 Iraker)
  • im Erlengrund ist eine Familie mit 7 Personen
  • im Bahnhof oben wohnen 6 Einzelpersonen
  • im Bahnhof unten wohnen zwei Familien mit insgesamt 8 Personen
  • in der Lortzingstrasse leben 6 Einzelpersonen
  • in der Wolpertswender Strasse wohnen zwei Familien mit zusammen 10 Personen
  • in der Aulendorferstrasse wohnt eine Familie mit 6 Personen

 

In Berg-Kanzach sind noch 10 Einzelpersonen untergebracht, die aber nur rechnerisch zu unserer Gemeinde gehören. Damit ist unsere Gemeinde im Moment für insgesamt 73 Flüchtlinge zuständig.

 

Die dezentrale Unterbringung bewährt sich einerseits sehr gut, andererseits ist der Aufwand für den Helferkreis dadurch stark gestiegen, da viele verschiedene Standorte betreut werden müssen.

Zudem sind die Erfordernisse der verschiedenen Flüchtlinge sehr unterschiedlich: bei "Neuankömmlingen" ohne Anerkennung ist die Situation ganz anders als bei anerkannten Flüchtlingen auf Jobsuche oder mit Arbeitsplatz.

Familien mit Kindern im Kindergarten, in der Schule, oder nicht mehr schulpflichtigen oder gar erwachsenen Kindern haben nochmals einen ganz anderen Hilfebedarf.

 

Es wäre für die Arbeit im Helferkreis sehr hilfreich, wenn sich noch weitere freiwillige Helfer in unserer Gemeinde finden würden. Bei Interesse einfach hier klicken.

 

Kinderzeichnungen

Kommentar von Roudi: das ist ein altes Bild von früher!

von Rand

von Joudi

von Rudi

Familie von Maher ist da!

Nach einer Nerven aufreibenden monatelangen Wartezeit ist heute früh die Familie von Maher müde aber glücklich in Stuttgart mit dem Flugzeug gelandet.

Maher mit Frau und vier Kindern (von 9 bis 18 Jahre, drei Jungen, eine Tochter) wohnen nun in einer Wohnung in Wolpertswende.

Die erste Begegnung verlief völlig unkompliziert, es wurde viel gelacht, mit Händen und Füßen geredet, und natürlich gab es auch gleich den ersten typischen Kaffee mit viel Zucker und Kardamom.

Nun wartet auf alle Beteiligten viel Arbeit auf dem Rathaus, dem Landratsamt, dem Jobcenter, Deutschkurse, Arztbesuche, Schulanmeldung, diverse Fahrten, ...

Vielleicht finden sich ja noch einige weitere Freiwillige zum Helfen? Gegebenenfalls bitte hier klicken!

Chor trifft Blasmusik

Fast zwanzig Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak nutzten die Gelegenheit, zusammen das gemeinsame Konzert des Musikvereins Wolpertswende, des Kirchenchors St. Gangolf und des Liederkranzes Mochenwangen-Wolpertswende am Beginn des Gangolfsfestes am Samstagabend zu besuchen.

Die Begeisterung der flüchtlinge konnte man unmittelbar sehen und hören:

IMG_7505.MOV

Einige haben sich sogar erkundigt, ob sie mal zur Probe des MGV kommen dürfen ...

Ein rundherum gelungener gemeinsamer Abend - den die meisten mit einer nächtlichen Joggingtour nach Mochenwangen beendeten.

Weitere Blog-Einträge finden Sie hier: Blog 


Bild-Autor: Gerhard Tempel

Termine

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